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Fachausbildung Pflege • Caritas-Krankenhaus St. Josef • Universitätsklinikum Regensburg
02 Jul 2018

Alle guten Dinge sind 3

Liebe Leser/innen,

 

im Rahmen unseres Projektes "Ökologisch und ökonomisch agieren" würden wir gerne die Händetrocknung in unserer Schule ökologischer gestalten. Dies möchten wir Ihnen anhand einer kleinen Kurzgeschichte näherbringen.

 

Es war einmal ein kleiner Specht namens Sepp. Er und seine Familie klopften gern an jegliche Arten von Bäumen herum. Doch schon seit 2 Wochen konnten sie keine neuen Bäume mehr finden und waren sehr verzweifelt. Da lief ein Mädchen vom Stamm Navajo durch den Wald, welches sie nach Hilfe fragten. „Weißt du, wo wir neue Bäume zum Klopfen finden? Irgendwie verschwinden immer mehr, aber keine wachsen nach!“, klagte Sepp empört. „Hm, was können wir da nur machen? Bestimmt kann ich dir helfen! Lass mich kurz überlegen.“ Nach ein paar Minuten kam dem Mädchen die zündende Idee.

 

„Ha! Ich habs! Wir verschwenden in unserem Reservat viel zu viele Papiertücher um uns die Hände abzutrocknen. Wenn wir unseren Verbrauch reduzieren könnten, würden mehr Bäume für dich zum Klopfen stehen bleiben.“ Der kleine Specht flatterte aufgeregt mit seinen Flügeln. „Das ist aber eine tolle Idee, doch wieso denkst du könnt ihr so viele Papiertücher sparen?“ „Pass auf: Beim Rausnehmen der Papiertücher fallen immer viel mehr raus, als man eigentlich braucht. Mal vier, mal zehn und alle werden weggeschmissen. Wenn aber jeder darauf achtet, nur drei zu benutzen und den Rest zurücklegt, verbrauchen wir voraussichtlich nur noch die Hälfte. Das spart uns Geld und dir deine Bäume.“

 

„Vielen lieben Dank, kleines Navajo-Mädchen! Du hast mir wirklich sehr geholfen.“ „Sehr gern, Sepp.

Ich werde mich gleich darum kümmern, dass an allen Papiertuchspendern Merkblätter angebracht werden. Mein Stamm und ich werden versuchen, ökologischer mit unseren Materialien umzugehen.“ Und so gingen sie beide glücklich ihres Weges.