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Fachausbildung Pflege • Caritas-Krankenhaus St. Josef • Universitätsklinikum Regensburg
18 Jul 2017

Der PflegeCampus macht’s praktisch – Von der Schulbank an den Patienten

Am PflegeCampus berichteten Schülerinnen und Schüler vom ersten Pflegeeinsatz. Nach dem ersten achtwöchigen Ausbildungsblock fieberten sie diesem entgegen. Über zehn Wochen hinweg sollten sie mit dem Stationsablauf vertraut gemacht werden. Bereits Erlerntes aus dem ersten Schulblock, wie zum Beispiel die Grundpflege, konnten die Schülerinnen  und Schüler dabei gut umsetzen und üben. Neues wurde vom Personal stets anschaulich erklärt.

Jana hatte nach dem Realschulabschluss ihre Ausbildung direkt am PflegeCampus begonnen. Ihre ersten Praxiserfahrungen sammelte sie, wie Maria und Lisa, im Caritas-Krankenhaus St. Josef. Jana war auf der interdisziplinär belegten Station 7. „Besonders schön finde ich, dass man da immer jemanden hat, mit dem man sich besprechen kann. Mir wurde auch immer geholfen, wenn ich etwas noch nicht konnte. Das finde ich super“, so Jana. Maria lobte Station 6, Innere Medizin: „Ich habe total viel erlebt! Die Arbeit hat mir sehr gut gefallen, alle helfen sich gegenseitig! Ich war auch ganz erstaunt, wie die Patienten auf uns reagieren. Obwohl wir noch Schüler sind, erkennen sie unsere Kompetenz an und freuen sich über unsere Hilfe“.  Lisa war auf der gynäkologischen Station: „Auf Station 3 hatte ich ein besonderes Erlebnis, dass ich nie mehr vergessen werde: ich konnte bei einer Geburt dabei sein!“

Justine, Simone und Lea waren am Universitätsklinikum Regensburg auf Station 48/49 für  Bauchchirurgie und Augenheilkunde eingeteilt. Sie wurden sofort sehr nett aufgenommen und in das Team integriert: „Am Ende des Einsatzes backten wir als Dankeschön für die tolle Zeit zu dritt eine Torte für die Station. Alles in allem war unser erster Einsatz auf der 48/49 sehr gelungen und hat uns gut gefallen“, so Justine, Simone und Lea einstimmig. „Ich möchte auf jeden Fall nach der Ausbildung in diesem Beruf arbeiten. Das ist meins“, sagte Justine. „Ich habe nach dem Abi Praktika gemacht. Ich war mir sicher, dass Pflege das Richtige ist. Es ist schon eine Herausforderung, Menschen zu pflegen, das geht nicht ohne Interesse. Mir gefällt es und ich möchte später am UKR arbeiten“, ergänzte Lea. Auch Simone hat ihre Berufung gefunden: „Ich möchte später gerne noch eine Weiterbildung machen in der Onkologie. Auf Station haben einige von dieser Weiterbildung geschwärmt und das war sehr interessant“.