Der PflegeCampus Regensburg kann auf einen weiteren Jahrgang, der seinen Abschluss der Ausbildung abgelegt hat, zurückblicken. Mit ihrem Examen in der Hand starten 38 Absolventinnen und Absolventen in einen zukunftssicheren Beruf mit vielfältigen Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. So streben einzelne von ihnen beispielsweise ein weiterführendes Studium an. Der Großteil der frisch gebackenen Fachkräfte bleibt den Trägerhäuser der gemeinsamen Berufsfachschule, dem Universitätsklinikum Regensburg und dem Caritas Krankenhaus St. Josef Regensburg, in Festanstellung erhalten.
Alfred Stockinger, Pflegedirektor des Universitätsklinikums Regensburg, würdigt die Leistung des Jahrgangs: „Mit Ihrem erfolgreichen Abschluss übernehmen Sie durch die Ausbildung bestens befähigt eine verantwortungsvolle Aufgabe in einem Beruf, der für unsere Gesellschaft unverzichtbar ist.“ Alexandra Stich, Direktorin für Pflege- und Patientenmanagement am Caritas Krankenhaus St. Josef Regensburg, ergänzt: „Neben der beruflichen Qualifikation lebt die Pflege von Menschlichkeit und Empathie. Unsere Absolventinnen und Absolventen haben während ihrer Ausbildung immer wieder bewiesen, dass sie nicht nur fachlich kompetent sind, sondern auch das notwendige Herz und Einfühlungsvermögen besitzen.“
Dieses Bewusstsein spiegeln die beiden Abschlussklassen des vielfältigen Jahrgangs schon in ihren Namen wider: Die Klasse „fio da vida“, portugiesisch für „Faden des Lebens“, wählte diesen PM_PflegeCampus_Examen_2-2026 in Anlehnung an die besondere Aufgabe von Pflegefachpersonen, Menschen in wichtigen Lebensabschnitten zu begleiten. Aus vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten entwickelte sich unter ihnen eine starke Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützte, Herausforderungen gemeinsam meisterte und Freundschaften entstehen ließ. Die Parallelklasse „luani hjerte“, sinngemäß „Löwenherz“ aus dem Albanischen und Norwegischen, überzeugte während der gesamten Ausbildungszeit ebenso durch ihren starken Zusammenhalt, viel Humor und Offenheit gegenüber neuen Lernmethoden wie Virtual Reality. Schulleiter Felix Schappler entsendet die Absolventinnen und Absolventen mit einem guten Gefühl auf ihren weiteren Weg: „Es ist schön zu sehen, wie aus vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten eine starke Gemeinschaft entstanden ist. Mit ihrem Engagement und ihrer Kompetenz werden sie die Pflege weiterentwickeln, so wie sie mit ihrer Beteiligung bei der Kampagne ‚Trommeln für die Pflege‘ bereits ein starkes Zeichen gesetzt haben.“