0941 782-4010
Fachausbildung Pflege • Caritas-Krankenhaus St. Josef • Universitätsklinikum Regensburg
24 Jun 2021

Pflegesituationen mal anders betrachtet...

Die Klasse Co’voyage hat im Rahmen des Gesprächstrainings Pflegesituationen anhand des Modells der Themenzentrierte Interaktion (TZI) von Ruth Cohn analysiert und dann nachgebaut. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten sind total genial und auch sehr fotogen. Aber seht und lest selbst:

Im Rahmen des Gesprächs- und Kommunikationsunterrichtes stellen wir problematische, alltägliche Situationen dar. Wir haben die Situation dargestellt, in der es um die Betten-/Entlassplanung geht. Schwester Ursula möchte den Patienten noch ein paar Tage auf Station behalten, Prof. Schwurbelhaar benötigt das Bett aber, um es neu zu belegen. Da diese Situationen regelmäßig eskalieren, haben wir helfende Gesprächsregeln nach der Theorie von Ruth Cohn formuliert. Die Pfeile symbolisieren die fließenden Argumente im Streit.

 

Saskia Hartmann-Grübsch, Patricia Seifert, Daniel Seiler, Annalena Wulbeck

 

 

„Geteiltes Lob ist ganzes Lob“

Unser Modell wurde nach der TZI (Themenzentrierten Interaktion nach Ruth Cohn gestaltet.

Der Kreis symbolisiert dabei den „Globe“, der hier als Meer mit Gefahren (Hai, Seeigel) dargestellt wird. Der Leuchtturm in der Mitte dient zur Orientierung, nimmt, verteilt und bündelt das Lob auf die Einzelnen oder alle Korken an der Außenseite, die für das „Es“, „Ich“ und „Wir“ stehen.

Balde Keita, Rudel Klara, Thumser Katharina, Kiqina Blerina, Taudt Rahel

 

Wer hat an der Uhr gedreht? Pflege unter Zeitdruck!

Schwester Michaela raucht der Kopf, sie hat viel Arbeit und weiß nicht was sie zuerst erledigen soll.

Ein Patient hat großen Redebedarf, doch auch andere Berufsgruppen und Angehörige verlangen nach ihrer Person.

Leider ist es oft schwierig allem gerecht zu werden. 

Franziska, Thuy, Sara, Theresa

 

 

Unser Modell zeigt: in der Mitte uns als KPS. Auf der einen Seite Blitze der negative Erfahrungen, wie z.B. schlechte, verpackte Kritik, Unfreundlichkeit, unangenehme Gespräche. Auf der anderen Seite Herzen als positive Erfahrungen/Wertschätzungen, wie z.B. ein Danke und Lob. In der Ausbildung kommen positive wie auch negative Erfahrungen auf einen zu.

Alexandra, Jonas, Lia, Peace, Theresa K.